Was ich richtig cool finde, ist …

… wenn man merkt, wie Unternehmen kleine Missstände abstellen. Am Mac ist nervig, wenn man beim Arbeiten aus Versehen auf die CD-Auswurftaste kommt. Wenn man eine CD im Laufwerk hat, unterbricht man damit etwas, was nicht
unterbrochen werden soll. Gerade habe ich gemerkt, dass die Taste an meinem
neuen Mac nun anders reagiert: leichtes Berühren reicht nicht mehr aus, man muss sie einen kleinen Moment lang halten. Gerade so lange, dass es aus
Versehen nicht mehr passieren kann.

 Oder bei der Mac-Version von Power Point. Da gibt es die extrem nützliche Referentenansicht, in der man als Vortragender die als nächstes folgenden Charts schon vorher sehen und damit viel besser vortragen kann. (Keynote hat das natürlich auch, und auf den PCs gibt’s das jetzt wohl mittlerweile auch, ist aber dort wohl recht schwierig zu aktivieren.) Dabei war immer etwas ärgerlich, dass die für den Referenten links oben eingeblendete Uhr in dem Moment zu laufen begann, in dem man den Präsentationsmodus angeschaltet hat. Erfahrungsgemäß spricht man als Referent aber nicht in dem Moment los, in dem die Präsentation startet. Vielmehr schaltet man die Präsentation normalerweise an, um den Einleitungschart zu zeigen, man unterhält sich noch mit Leuten, es vergeht eine ganze Weile, bis man tatsächlich mit dem Vortrag beginnt. Damit ist aber die Zeitanzeige nutzlos, weil sie nicht mehr die wirklich verstrichene Zeit beim Vortrag anzeigt, sondern deutlich mehr. Und offenbar genau darum kann man nun bei Power Point 2008 die Uhr selbst starten. Sie bleibt auf 00:00 stehen, wenn man es nicht tut.

 Solche kleinen Dinge zeigen, ob sich ein Unternehmen wirklich für seine Kunden und Nutzer interessiert.

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