Spendenaufruf: Offener Brief an die deutschen Verleger.

Die meisten hier auf Twitter freuen sich derzeit sehr über den Offenen Brief von Mario Sixtus an die deutschen Verleger zum Thema Leistungsschutzrecht (“Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?”). Das Problem ist aber: die Adressaten werden ihn hier im Netz wohl kaum lesen. Er muss dahin, wo sie leben. In eine Tageszeitung aus Papier. Daher mein Vorschlag: wir sammeln Geld und schalten ihn als Anzeige. In der FAZ vielleicht?

Könnten sich alle jene, die das für eine gute Idee halten, hier unten eintragen? Und gern natürlich retweeten.

Nachtrag: gibt’s Vorschläge/Ideen, wie wir am besten das Geld sammeln können?

Nachtrag 2: ich habe jetzt bei Betterplace.org ein Projekt dafür eingerichtet, da kann nun gespendet werden: http://de.betterplace.org/projects/5443-offener-brief-leistungsschutzrecht/ – es wäre cool, wenn der Link zum Betterplace-Spendenprojekt möglichst von vielen weitergeleitet und getwittert werden könnte.

Kommentare

  1. Bin dabei.

  2. Und ich kümmere mich um die Rabatte…

  3. Bin dabei:

  4. jup…

  5. Wo kann ich spenden?

  6. jepp

  7. Tolle Idee! Wäre mit einer Spende dabei!

  8. @oetting Für die Idee, den sixtus-Text in die Papiermedien zu bringen, geb’ ich gern ‘nen Taler, ich hoffe, wir werden genug! #followerpower

  9. yay :)

  10. bin dabei, so ein Text ist was wert…

  11. Eulen nach Athen tragen? Da werden aber große Scheuklappen vermutet.

  12. Klasse Idee. Bin dabei. Für die armen Verleger gebe ich gerne meine letzte Mark.

  13. Bin dabei

  14. Yeaahh.. Super Idee :-)

  15. Den Verlegern muss geholfen werden!

  16. So eine gedruckte Qualitäts-Anzeige ist ja auch ein haptisches Erlebnis. Dafür zahle ich gern.

  17. dabei.

  18. Als Mitarbeiter eines großen deutschen Verlages kann ich das Schalten von Anzeigen nur in jeder Form Unterstützen.

  19. Deal!

  20. +1

  21. geht los! :-)

  22. Hallo alle, habt Ihr Ideen, wie wir am besten das Geld einsammeln können? Ist es okay, wenn wir das einfach über einen privaten Paypal-Account machen, über den ich natürlich sorgfältigst Rechenschaft ablegen werde?

  23. Privater Paypal-Account geht völlig in Ordnung, finde ich. Let’s go!

  24. Klar, bitte den Account (Link) dann auf Twitter posten, danke! torsten™ Am 29.12.2010 um 11:48 schrieb Posterous:

  25. Als jemand, der hauptsächlich für Verlage SEO macht kann ich das Schalten von bezahlten Anzeigen in Printpublikationen nur begrüßen!

  26. Na denn los!

  27. Ginge zur Not auch mal nur ein belegtes Butterbrot? #muttiherz

  28. Wer liest denn schon digitale Medien? Da ist eh alles umsonst. Back to analog. Bin dabei!

  29. Ich sag nur: Chipin.com

  30. Da bin ich dabei.

  31. Na los! Spendenkonto auf und los gehts. Es waren schon 1500 potentielle Spender hier.

  32. Bin dabei. PayPal ist gut.

  33. Warum nicht über http://de.betterplace.org/ die Spenden einsammeln?

  34. Bei mir hat sich @blampe von betterplace.org gemeldet und meinte, wir könnten das da gut machen. Dann wäre es transparenter als nur mit meinem privanten Paypal-Account. Ich kläre das mal und poste dann ein Update.

  35. Es macht keinen Sinn, ein Vermögen an Spenden für eine Anzeige in der FAZ & Co. einzusammeln. Außerdem käme das einer Spende an (einen) einzelne(n) Verlag(e) gleich. Wenn wir wollen, dass es die Verleger sehen – und die Anzeige nicht abgelehnt oder zensiert wird, dann schalten wir sie doch in “Kress”. Das ist bedeutend preiswerter und erfüllt seinen Zweck…

  36. Bin dabei :-)

  37. Ich find die idee gut und bin dabei. Aber ich muss Thomas Koch widersprechen. Nemmt doch Horizont. :)

  38. @Olaf Kolbrück: Verstehe deinen Einwand. (Vom planerischen Ansatz her aber nicht verkehrt, oder?) Ist alles eine Frage des Preises… Please DM…

  39. @Thomas Koch – Ich sehe da keinen Widerspruch. Das Anzeigengeschäft der Verlage ist ja eine legitime Einnahmequelle. Wenn wir das Leistungsschutzrecht ablehnen, müssen wir das Anzeigengeschäft fördern.Abgesehen davon: Wenn von der Aktion auch eine politische Botschaft ausgehen soll, die über die Fachkreise hinaus reicht, gehört der Offene Brief in eine große Tageszeitung. Nur so ist m.E. ein weiterreichender PR-Effekt zu erzielen. (Sorry Olaf!)

  40. Same here. Wenn schon Anzeige, dann sollten die auch möglichst viele Leute sehen können, die (noch) nicht im Thema sind. Die ZEIT wäre da sicher am besten geeignet, nicht zuletzt weil sie ein Wochenblatt ist. torsten™ Am 29.12.2010 um 12:52 schrieb Posterous:

  41. @Tapio @Thomas Knüwer Klar, wäre das toll und man soll “big” denken. Aber ihr kennt die Preislisten von Faz, SZ und Co? Wenn da nicht eine stolze Spende eingeht, wäre der Vorschlag von Thomas Koch ein realistisches Ziel.

  42. Ich habe jetzt bei betterplace.org eine Projekt dafür eingerichtet – dort sollte man nun auch spenden können: http://bit.ly/erh7RF

  43. Ich verstehe, was ihr mit (politischer) Öffentlichkeit meint. Ist halt ein kleiner Unterschied, ob bei diesem Spendenaufruf €2.000 oder €200.000 zusammenkommen. Ich versuche nur realistisch zu bleiben: Jeder hier müßte €50 “spenden”, damit es überhaupt €2.000 werden…

  44. Yep, bin gerne mit dabei gegen die Verleger! IMHO erst mal abwarten, wieviel zusammenkommt. BTW ggf. könnten wir für die Politik aufzumischen noch ein internationale Medium nehmen :-)

  45. Wir sollten mal sehen, wie weit wir jetzt mit Spenden kommen. Ich finde aber auch, dass wir a) ruhig die Printmedien unterstützen können, und dass wir b) überregionale Verbreitung über die Branchenpresse hinaus schon ganz gut brauchen könnten. Habe jetzt mal 30.000 EUR eingetragen.

  46. Die ersten 25€ von mir: 30000 Euro. • Noch benötigt: 29975 Euro

  47. 1% der Summe haben wir jetzt … :)

  48. So. €50 von mir sind da. Macht alle mit. Bin gespannt wie viel zusammenkommt. Dann mache ich uns einen schönen Mediaplan…

  49. Spende ist gemacht. Bin gespannt…

  50. bin dabei und unterstütze den Offenen Brief zum #Leistungsschutzrecht #SixtusBrief

  51. Was für ein Schmarrn! Wenn ihr Geld spenden wollt, dann bitte an Brot für die Welt!

  52. sehr gute Idee :-)

  53. ZACK! 1% gespendet :) … gute Sache!

  54. Oooops … verguckt … ich korrigier: 0,1% hab ich beigetragen :-) ) … fast vergessen wie teuer Printwerbung ist ;)

  55. Schon mal einer daran gedacht mit Google in Kontakt zu treten? Die müssten doch in der Lage sein einen etwas wesentlicheren Anteil zu spenden ;-) )) … kann ja auch anonym geschehen des Understatements wegen ;-) )))) Basis-Lobbying sozusagen *lach* … wer kennt Google Entscheider???

  56. let’s make it rocK !

  57. ZACK! gespendet. http://blog.brenrhad.de/2010/12/29/offener-brief-leistungsschutzrecht-ich-hab

  58. Ich habe kein Geld übrig, helfe aber gern bei der Verbreitung über mein Netzwerk. Schon mal an http://www.flattr.com gedacht? Das wäre übrigens grundsätzlich eine Möglichkeit, guten und seriösen, investigativen Journalismus zu unterstützen – ganz ohne Verleger….hups;)

  59. Bei betterplace.org wird man genötigt, eine Anschrift einzugeben. So gibts keine Spende von mir, sorry.

  60. hmm… und was passiert, wenn nicht genug Geld zusammekommt? @Hans: Musterstraße in Musterhausen??

  61. @sebastian Überlegen wir noch. Vermutlich machen wir verschiedene Vorschläge und es wird gevotet? Ich weiß nicht genau, welche Möglichkeiten da Betterplace bietet. Müssen wir mal gucken.

  62. Ihr lieben Leut… bitte nicht schon wieder das deutsche Bedenkenträgertum “Was passiert wenn…” Die funktionale Frage muss lauten “Wie schaffen wir es dass, …”Ich finde so eine gedruckte Anzeige ist ja nicht nur etwas Haptisches sondern auch etwas Bleibendes… man kann es sich aufheben… es verschwindet nicht in der Timeline… Hach ja :-) Ich bin dabei!

  63. So, nun dümpelt die Beteiligung seit Anfang des Jahres bei 10 bis 11% rum. Toll. Sollte es hier echt so wenig Multiplikatoren geben, die das ganze noch besser verbreiten können?

  64. Seit zwei Wochen völlig tote Hose. Das nennt man wohl einen Rohrkrepierer. Vielleicht möchte mal jemand, der sich zuständig fühlt, ein paar Andeutungen machen, was mit den > 3000 eingesammelten Euro passiert?

  65. @Philipp Na, das ist ja mal ein optimistischer Tonfall. Erstens ist es ziemlich frech, von einem Rohrkrepierer zu reden. Sammel Du doch mal eben 3.000 EUR ein?! Ich finde das ziemlich bemerkenswert. Das Ziel war halt auch arg ambitioniert.Zweitens habe ich leider einen Job, der einiges an Aufmerksamkeit erfordert. Aber ich bemühe mich derzeit darum zu klären, was wir mit dem Geld anfangen können. Ich habe eine Druckerei gefunden, die das unterstützen würde, und ich werde heute nachmittag mit Thomas Koch (@ufomedia) sprechen, um zu klären, was mediaseitig geht.Aber was mich besonders stört an Deinem Kommentar: das ist hier eine MITMACH-Veranstaltung, Wenn Dir nicht passt, dass es keine Ideen dazu gibt, was man mit dem Geld machen kann, wäre es vielleicht etwas produktiver, wenn Du einfach mal SELBST einen Vorschlag machen würdest, anstatt zu nölen. Nur weil ich zu der Spende aufgerufen habe, bin ich doch nicht automatisch der Dienstleister, der das hier alles abwickelt?

  66. Na bitte. Eine einzige kurze Anmerkung dieser Art vor ein oder zwei Wochen hätte jegliche Bedenken gut zerstreut. Was war, war, daß es einen Super Start gab und dann drei Wochen nichts nennenswertes passierte. Weder bei der Spendensumme (auch jetzt sind es “nur” 11%, wie schon seit Anfang Januar), noch in diesem Kommentarbaum in der Form auch nur eines Einzeilers a la “Gerade keine Zeit, ich melde mich asap”, nix, nada, niente, Funkstille. Vor diesem Hintergrund betrachte ich meinen zugegeben polemischen Beitrag als nachgerwiesenermaßen effektives Wachrütteln des inhaltlichen Fortschritts hier.Das reflexartige “Bevor Du etwas kritisieren darfst, mach es erstmal besser!” buche ich mal unter erwartbarer Standardliturgie ab. Standardantwort darauf: Falsch, ich darf es natürlich auch sonst.

  67. @Philipp Hat nichts mit “reflexartig” zu tun. Das hier ist eine Mitmachangelegenheit, bei der es notwendig ist, dass auch andere ranhauen. Darauf hinzuweisen, hat nichts mit Reflexen zu tun, sondern damit, dass sich manche Leute recht häufig ein wenig inkonsistent im Netz bewegen: einerseits Teilhabe einfordern, andererseits aber erwarten, dass sich andere kümmern.Zum Status: Thomas Koch verhandelt grade noch, sobald es Zahlen gibt, melde ich mich mit einem neuen Blogpost.

  68. Hier ein Update inkl. Entschuldigung: http://oetting.posterous.com/bitte-um-entschuldigung-sixtus-rant-und-thoma

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