Meine Eltern sollen sich in unser aller Web verlieben. Nicht in das von Apple.

Im Herbst 2006, als der Hype um Facebook und StudiVZ phantastische Dimensionen annahm, grübelte ich über eine Webplattform für ältere Menschen. Meine Eltern waren damals schon in ihren 70ern, enorm interessiert an der Welt, an Politik und Medien, aber doch ausgeschlossen vom wilden, fruchtbaren, anregenden Austausch, den das entstehende Web 2.0 möglich macht. Denn das Web und PCs macht Menschen, die nicht damit aufgewachsen sind, den Zugang noch immer wahrlich schwer – auch wenn das viele Webheads nicht glauben wollen. (“Wir haben doch jetzt die ganzen runden Ecken im Web, das ist doch enorm benutzerfreundlich!”)

Es kann noch heute sehr leicht Streit entstehen mit meinem Vater, der wenig Verständnis dafür hat, dass Computer und das Web sich nicht so einfach bedienen lassen wie ein Auto. Der fragt, warum es keine klaren Regeln gibt, und warum Knöpfe, Buttons, Elemente mal das eine, mal das andere bedeuten können. Darauf folgen meist endlose Ausführungen meinerseits – dass das Auto erst nach Jahrzehnten der Entwicklung so funktioniert wie es heute funktioniert. Dass man selbst heute noch für das Auto (zumindest hierzulande) für teures Geld einen Führerschein machen muss, den er für den Computer in der Art nie gemacht hat. Und nicht zuletzt: dass der Computer ein so enorm multifunktionales komplexes Gerät ist, mit dem man so ungleich viel mehr machen kann als mit einem Auto, das letztlich ja doch nicht viel mehr kann als Menschen, Tiere und Gepäck von A nach B zu transportieren.

Das ist natürlich alles irgendwie richtig – aber letztlich doch völlig unbefriedigend. Warum muss jemand, der E-Mails versenden und mittels Google recherchieren will, lernen ein Gerät zu bedienen, das in genau derselben Weise von Programmierern verwender wird, die damit an Datenbanken rumschrauben, Fernwartung betreiben oder Netzwerke hacken wollen? Das ist doch eigentlich eine krasse “Übermotorisierung” – würde man zumindest bei Autos sagen. Das Herumschlagen mit Druckertreibern, Software-Installationen, Pop-Up-Bannern, inkonsistenter Navigation und der Angst davor, irgendetwas an dem High-Tech-Teil und seinen Einstellungen “kaputt zu machen”, ist sicherlich eine der größten Hürden für all jene, die noch heute Offliner und Nicht-Computerer sind. Auch die Netbooks sind keine Verbesserung. Deren Operating System versucht das normale Windows zu imitieren, die Bedienung erfordert ähnliche Fehlertoleranz beim Anwender und ähnliche Reparaturfreude wie normale PCs auch.

All dieses blendeten wir bei unseren Überlegungen aus, dachten marginal an einen speziell für ältere Menschen entworfenen PC (damals von Fujitsu Siemens den SimPliCo), und versuchten ansonsten, ein Social Network zu bauen, dass dank Navigation, Struktur und Nutzerführung (älteren?) unerfahreneren Nutzern die Hand reicht und das Online-Leben merklich leichter macht. Jedoch – und das war die große Hürde – erst, nachdem auch dieser Mensch sich mit einem der herkömmlichen Rechner bis ins Internet vorgewagt und die entsprechende Seite aufgerufen hatte.

Das Projekt wurde nie abgeschlossen – wie das so ist mit Webprojekten, die man neben dem eigentlichen Job zu betreiben versucht.

Aber das ist vielleicht auch nicht so schlimm. Denn wer weiß, ob die angepeilten Nutzer es wirklich hätten nutzen können? Aber vor allem sage ich das heute, aufgrund des iPads. Er macht das Projekt von damals vielleicht völlig irrelevant. Denn genau wie Ethan Nicholas bei TechCrunch schreibt, ist es der Computer für meine Eltern. Der iPad (das iPad?) tut genau das, was unsere Plattformidee damals leisten sollte. Es verpackt die gefährlich und unnahbar wirkende Online-Welt in eine einfache nette Verpackung, in der zur selben Zeit nur eine Anwendung laufen kann, die man gern mit sich herumträgt, wo man mit dem Finger auf das tappt, das man gerade verwenden will, und womit man sich einen Film oder Urlaubsfotos ansehen kann, wenn man denn auf Reisen ist und Unterhaltung braucht. Die Software, die darauf kommt, wird vorher geprüft, und nur wenn sie funktioniert, darf sie auch angeboten werden.

Und deshalb finde ich das iPad toll.

Ebenso stark ist mein Unbehagen. Natürlich ist die Welt der PCs und der “Cloud”, in der sie heute “atmen”, eine technisierte und häufig noch immer unfreundliche Welt für all diejenigen, die noch nicht den Weg zu ihr gefunden haben. Aber ebenso ist sie, wenn man es einmal dorthin geschafft hat, ein enorm befreiendes Universum, das Kreativität und Ausdrucksfreude nicht nur ermöglicht, sondern quasi erwartet. In dem nicht eine Macht die Regeln festlegt, sondern in der die Regeln kollaborativ geschaffen werden. In der ein kleiner Beitrag von Millionen gelesen werden kann. In der jeder, der mit einer guten Idee und Ausdauer kommt, etwas Bemerkenswertes bauen kann.

Natürlich wird diese Welt vom iPad nicht abgeschafft. Aber das iPad zweigt ein entstehendes millionenstarkes Publikum ab in einen eingezäunten Garten, der nicht so wild, so frei, so demokratisch ist. In dem ein Unternehmen die Regeln festsetzt. Natürlich können wir nun alle Apps für’s iPad bauen. Oder Websites für das iPad optimieren. Vielleicht wird ja doch der Browser zur beliebtesten Anwendung auf dem iPad – das wäre dann eine phantastische Nachricht. Aber wenn der Weg zur App geht, zum “Splinterweb“, wenn man immer erst bei Apple betteln muss, um eine neue Plattform zu launchen … Dann wäre das kein guter Weg.

Dave Weinberger hat es so knapp zusammengefasst wie es nur eben geht – das Gegenteil von einem offenen Web ist nicht ein geschlossenes Web: “The opposite of ‘open’ ist ‘theirs’.”

Natürlich wünsche ich mir, dass sich die Generation meiner Eltern in das Web verliebt. Aber in unser aller Web – nicht in eines, das Apple gehört.

Kommentare

  1. Verstehe ich nicht, den Kommentar.

  2. Vater zeigte mir einst, wo die großen, wilden Männer im Wald sind. Soll ich ihm nun das Web auf einem iPad beibringen? Das wäre mir unangenehm, seiner nicht würdig. Ernsthaft. Weil: er ist wie ich.

  3. @nmw Bei Rivva.

  4. Auch auf dem iPad wird das Web in erster Linie “Das Web” sein. Alles andere ist – böse gesagt – Angstmacherei. Viele von den Leuten, die jetzt aufschreien und behaupten, dass es Zensur wäre, dass Safari auf iPad und iPhone kein Flash unterstützen, sind dieselben, die noch letztes Jahr “pfui bäh” gesagt haben, wenn sie eine Website gesehen haben, die auf Flash nicht verzichten konnte (kein “Standard” und so!)Und dann das mit den Apps … herrje. Die sind zwar schwer in Mode aber … genau das: eine Modeerscheinung. Im Moment finden es eine Menge Leute/Firmen cool, eine eigene App für das iPhone zu haben. Das wird sich legen. Wer sich die Apps, die insbesondere Firmen für das iPhone im letzten Jahr auf den Markt geschmissen haben, einmal in Ruhe ansieht, wird feststellen, dass die meisten davon kaum etwas bieten, dass eine gut gemachte Web-App nicht könnte. Und letztere ist viel einfacher zu erstellen und mit ein bisschen Cleverness so zu bauen, dass sie auf vielen Smartphones läuft. Das macht auf Dauer mehr Sinn und das werden diese Unternehmen – wenn der Coolness-Faktor erst einmal abgelutsch ist – auch merken.Nicht, dass es nicht auch ein paar sinnvolle Apps gäbe. Ich nutze vielleicht 10 oder 12 – (von denen man aber auch mehr als die Hälfte in HTML5 bauen könnte). 80% meiner Zeit verbringe ich mit dem iPhone im Web oder in der Email – und 15% in Twitter ;-) Also: erst einmal ist das iPad ein wunderschöner, eleganter “Browser in Hardware”. Und der zeigt nicht Apple’s Web sondern “Das Web”.Relax. Alles wird gut!

  5. @markus_breuer Prima, wenn’s so kommt. Ich hab ja 75% des Postings auch darauf verwendet, dass das iPad für manche wahrlich ein erhebendes Erlebnis sein wird. Ich nutze übrigens auch nur Echofon und Safari auf meinem iPhone, insofern bin ich Dir da als Nutzer selbst ganz ähnlich. Also dann: viele viele Web-Apps bauen, keine App-Apps! :)

  6. Markus: Ich finde deine “relax, everything will be ok”-Einstellung bewundernswert aber doch etwas fehlgeleitet. Nicht, weil ich nicht glaube, dass das Web nicht am Ende genau so Apple bezwingen wird, wie es bereits Microsoft ergangen ist, sondern weil ich glaube, dass eine auseinandersetzung mit den Problemen durchaus ein Bestandteil des Prozesses ist und sein muss. Wir koennen, vor allem nicht bei Apple, davon ausgehen, dass alles seinen beruhigten Lauf nehmen wird. Vor allem jetzt nicht, wo Apple in dem personal computer Bereich die gleichen Ambitionen entwickelt, wie es bereits bei mobilen Endgeraeten tut. Der Unterschied ist, wie Alex Payne richtig bemerkt hat, dass Handys und Smartphones schon immer geschlossene Umgebungen waren. Deswegen war es leicht Apple zu verzeihen, dass das iPhone sich nicht anders verhaelt, obwohl es mehr ein Computer ist als ein Handy. Jetzt wird das Thema aber deswegen interessanter, weil wir eine Loesung praesentiert bekomme die, wie viele sehr richtig beschreiben, absolut richtig wirkt. Sie macht auch auf vielen Ebenen durchaus Sinn. Wenn man allerdings bedenkt unter welchen Gesichtspunkten diese Loesung erreicht wird, kann einem schon Angst und Bange werden.Apples Vorteil – bisher jedenfalls – war, dass es quasi keine Gegner hatte. Sie schaffen es eine geschlossene Plattform aufzubauen und fast jeder bejubelt es als ein sinnvollen Meilenstein in der technologischen Entwicklung. Sie fuehren mit dem iPad DRM wieder ein, nennen es auch noch dabei “FairPlay”, und es scheint sich niemand darum zu scherren. Apple macht das erfolgreich was Microsoft seit ueber einem Jahrzent probiert. Der bisherige Mangel an Kritikern war sehr problematisch. Die Internetelite sitzt zu einer großen Mehrheit an Macbooks waehrend sie gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt vorgeht und vergisst dabei, dass der Hersteller von ihren shiny devices nicht unbedingt zu den nice guys dieser Welt gehoert.

  7. @zeigor “Der bisherige Mangel an Kritikern war sehr problematisch.” Heißt, dass Du jetzt eine Besserung siehst?

  8. @oetting Ja, ich bin durchaus erstaunt darueber, wieviel Kritik es an dem iPad gibt. Apple scheint den Willen nach freien Computern bei Konsumenten aber natuerlich primaer bei Entwicklern und der Internetelite unterschaetzt zu haben und das ist ein gutes Zeichen. Im Grunde genommen kann es sogar sein, dass sie damit den ersten richtigen Fehler begangen haben. Meine erste Vermutung war naemlich: die steigende Zahl der Skeptiker am System “iTunes” wird sicherlich nun kleiner werden, weil Entwickler sich die Chance nicht entgehen lassen koennen sowohl fuer das iPhone als auch fuer das iPad zu entwickeln. Rein finanziell macht es durchaus Sinn.Wenn diese Entwickler allerdings sehen, dass sie eigentlich die Plattform in der Form gar nicht mehr unterstuetzen wollen, dann wird es fuer Apple durchaus interessant und es wird spannend zu sehen wer davon am ehesten profitiert.

  9. @Igor das mit dem “relax” ist bei mir auch erst im Alter gekommen ;-) Wenn ich mich immer gleich aufregen würde – und dann auch noch zusätzlich, wenn mir andere sagen, ich sollte mich erregen, hätte ich schon längst einen Herzinfarkt oder ein Magengeschwür oder Beides. Hinzu kommt, dass Stress ein Mechanismus ist, den die Natur uns für das Leben in einer völlig anderen Umgebung (fight or flight) mitgegeben hat, und die resultierenden Entscheidungen und Handlungen in der komplexen Welt des dritten Jahrtausends nicht immer wirklich zielführend sind. In diese speziellen Fall finde ich es allein schon deshalb unangemessen, den Untergang des Abendlandes (oder des “freien Webs”) vorherzusagen, weil “Das Netz” die kompetitivste, globalisierteste Struktur ist, die unsere Kultur derzeit zu bieten hat. Sollte es sich herausstellen, dass der Ansatz von Apple, eine “glattere”, einfachere Userexperience – auf Kosten von Wahlmöglichkeiten – für den Konsumenten zu bieten, nicht das ist, was eine hinreichend große Zahl von Konsumenten tatsächlich will, wird es Wettbewerber geben, die Alternativen bieten und diese Alternativen werden sich durchsetzen. Da habe ich kaum Zweifel, und deshalb bin ich “relaxed” ;-) Das es das Ziel von Apple (Steve Jobs) ist, den PC zu einem Gebrauchsgegenstand zu machen, der extrem leicht zu bedienen ist und – auch deshalb – nur ein Minimum an Wahl- und Konfigurationsmöglichkeiten (Apple-Kritiker würden sagen “Freiheiten”) bietet, sollte ansonsten niemanden überraschen. Das ist seit rund 25 Jahren Steve Jobs’ erklärtes Ziel. Schon der ersten Mac sollte in dieser Hinsicht einem Toaster gleichkommen!Und ich wage zu vermuten, dass es gar nicht so wenige Verbraucher gibt, die das genauso sehen. Die schreiben aber kaum Blogs und kommentieren nicht hier, bei Heise oder Engadget ;-)

  10. Die Alterskarte zieht bei mir leider nicht so gut, Markus. Ich koennte kontern, dass man im Alter vielleicht etwas verdrossener ist aber da will ich erst gar nicht hin gehen. Ich verstehe jedenfalls nicht warum eine Diskussion immer auf Altersvergleiche oder auf Hitler hinauslaeuft.Anyway. Dein Argument ist auch eins, welches einen Logikfehler aufweist. Abwarten und Tee trinken hat nie funktioniert, es haben nur andere die Arbeit fuer die jenigen erbracht, die gewartet haben. Es gab schon immer Kritiker, die ihre Meinung geaeußert haben und damit Veraenderung einleiten konnten. Das funktioniert im uebrigen nicht nur bei Technologiethemen. Und niemand proklamiert den Untergang des Abendlandes oder des Internets. Es ist allerdings Tatsache, dass Apple mit seinem System sehr erfolgreich ist und nahezu unglaubliche Wachstumszahlen aufweist. Bei einer aehnlichen Wachstumstendenz ist es vielleicht irgendwann klar warum einfach nur darauf warten, dass sich alle auf den “richtigen Weg” besinnen nicht unbedingt der richtige Weg ist.In Relation zu der Kommunikation die Rund um die Produkte von Apple – fast automatisch – entsteht, ist es auch kein wirkliches “Problem”, wenn Kritiker sich mit – zum Teil – sehr deutlichen Worten melden. Ich hab jedenfalls noch nicht viele Anti-Apple-Tags auf Twitter in den Charts gesehen.Was klar sein muss: ich habe kein Problem mit der Entscheidung, die der durchnittliche Verbraucher trift. Klar ist es ein interessantes Produkt und fuer den Preis sowieso. That’s not the point. Das Problem ist, dass manche von uns ueber die Bedeutung der Jobs-Philosophie – die, wie du richtig bemerkt hast schon immer so gewesen ist, obwohl Apple gerne so getan hat als ob sie Open Culture unterstuetzen – bewusst sind. Und von diesen Menschen wuerde ich mehr Einsatz abverlangen. Nicht, weil Apple etwas versprochen hat was sie nicht halten, sondern weil wir auch von anderen Unternehmen eine Veraenderung erwarten. Nur ein Beispiel: Der offizielle Youtube-Channel von Apple erlaubt keine Kommentare. Das scheinen nicht sehr viele fuer ein Problem zu halten. Was wollen wir wetten, dass eine Telekom oder Vodafone da eine Hasstirade dafuer erhalten wuerden? Warum wird von Apple nicht das gleiche erwartet und abverlangt, wie von anderen Unternehmen? Man muss nicht mal mehr von Apple erwarten als von anderen, man muss nur das gleiche erfragen. Das sollte nicht zuviel verlangt sein.

  11. Da müssen sich Missverständnisse eingeschlichen haben, für die ich gerne die Verantwortung übernehme:1) ICH BIN mit zunehmendem Alter “relaxter” geworden. (Und übrigens kein bisschen verdrossen :=) Da war gar keine Ironie drin. Relaxed ist gut!2) Ich bin keineswegs der Ansicht, dass man keine Kritik äußern – und sein Leben mit Abwarten und Teetrinken verbringen – sollte. Habe ich, glaube ich, auch nicht gesagt. Wer meine öffentlichen Aussagen prüft (geht recht einfach mit Google), wird feststellen, dass ich ein durchaus kritikfreudiger Mensch bin und mich (zumindest mit Worten, teils auch mit Taten) für die Dinge engagiere, die mir etwas bedeuten – beruflich und privat.Das das Sinn macht (Spaß auch) und wichtig ist, darüber besteht gar kein Dissens zwischen uns beiden. Aber jeder muss für sich persönlich entscheiden, WAS die Dinge sind, für die es sich zu streiten lohnt. Und da treffen unterschiedliche Menschen unterschiedliche Entscheidungen. Meiner Überzeugung nach bestehen keine dramatischen Gefahren durch das, was Apple tut – solange es einen funktionierenden Wettbewerb gibt. Und den gibt es. Reichlich!Deswegen kann ich mich auch dem von Dir als Kausalzusammenhang beschriebenen:>> manche von uns [sind sich] ueber die Bedeutung der >> Jobs-Philosophie [...] bewusst. >> Und von diesen Menschen wuerde ich mehr Einsatz abverlangen. nicht anschließen. Ich gehöre zu diesen Manchen, die sich dieses Ziels von Jobs und Apple seit 25 Jahren bewusst sind. :) Daraus ergibt sich für mich aber kein Notwendigkeit für “mehr Einsatz” – zumindest keinen Einsatz gegen diese – ausgesprochenen – Ziele. Im Gegenteil. Ich finde dieses Ziel gut und sehe darin tatsächlich den logischen nächsten Schritt: aus PCs ‘appliances’ zu machen. Das muss nicht jedem gefallen. Wird es auch nicht – Dir zum Beispiel nicht. Ich kann das sogar voll und ganz verstehen. Ich bin ja von Hause aus auch Nerd und Tinkerer. Aber …… das ist doch kein Problem, so lange es für solche Menschen Alternativen gibt. Die gibt es. Reichlich! Niemand muss sich einen iPad oder ein anderes Apple-Produkt kaufen. :)

  12. Hallo Martin, mir sprichtst Du aus der Seele. Das treibt mich irgendwie auch schon die ganze Zeit um, siehe auch die letzten beiden Posts auf http://blog.talkabout.de/. Apple ist irgendwie toll, aber ich bedaure das auch, was dadurch verloren geht.

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