Meine absolute Lieblingsaktion auf Facebook: Burger King Sell-Out.

[Update: Social Media Club Austria schreibt recht überzeugend, dass die ganze Sache ein Fake sein könnte. Was mich nicht überraschen würde. Es ist zu gut gedacht, als dass sich echte Marketingleute dazu wirklich überzeugen lassen würden …]

Dass das hirnlose Fanzahlen-Sammeln auf Facebook eigentlich ziemlicher Schwachsinn ist, spricht sich vielleicht langsam herum. Aber das heißt nicht, dass die Marketingabteilungen sich auch danach verhalten.

Deswegen ist Burger King Norwegen so eine großartige Ausnahme. Die waren den Fan-Wahnsinn leid, zumal sie zu viele Leute auf der Seite hatten, die nur kostenlos essen wollten, oder aus anderen “unnützen” Gründen auf “Like” geklickt hatten. Wirklich Fans von Burger King waren sie nicht. Was also tun?

Sie haben ihren “Fans” schlicht ein Angebot gemacht: wenn Ihr echte Fans seid, dann bleibt Ihr. Wenn nicht, dann “unliked” uns, auf Lebenszeit – und Ihr bekommt dafür einen Big Mac! Einen Big Mac! Von der Konkurrenz! Sehr abgefahren. Das Ergebnis? 30.000 Fans sind ihnen abgesprungen, 8.000+ bleiben noch übrig. Aber diese sind die echten Fans, mit denen man auch wirklich was anfangen kann!

Das entspricht genau unserem trnd-Spirit. Mit den richtigen Leuten intensiv zusammenarbeiten. DAS bringt Mundpropaganda. Und Ergebnisse im Markt. Anstatt der fehlgeleiteten Jagd nach den wenig hilfreichen “Fan-Massen”.

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