Jetzt ist der Terror da, und die ganzen spionagegeilen Innenminister tun: nix.

Das ist zumindest der Eindruck, der entstehen muss, wenn man sich diese Landkarte ansieht:

Anschläge auf Flüchtlingsheime

Anschläge auf Flüchtlingsheime

Quelle: katapult-magazin.de

In einem Fort wurde und wird, grade bei der Debatte um die unsägliche Vorratsdatenspeicherung, vor schlimmem Terrorismus gewarnt.

Aber all die Stimmen, die uns seit Jahren einreden, dass wir zum Schutz vor Terror immer mehr Bürgerrechte einschränken müssen, scheinen derzeit absolut stumm zu sein. Wo ist der Kampf gegen den Terror, wenn man ihn wirklich braucht?! Anstatt immer noch neue Investitionen in das Ausspionieren der eigenen Bürger zu planen, wäre es echt großartig, wenn jetzt mal endlich in einer konzertierten Aktion der braune Sumpf als die Quelle des eigentlichen Terrors in diesem Land gesehen und bekämpft würde.

Oder soll ich verstehen, dass wir hier eine Zwei-Klassengesellschaft haben, in der die Zuwanderer nicht vor Terrorismus geschützt werden müssen, sondern nur die “gebürtige Volksdeutschen”? Wer diese Haltung hat, ist genau eins: ein kompromissloser Nazi. Ohne Abstriche. Wir haben ein Grundgesetz, das den Fetzen Papier nicht wert wäre, auf den es gedruckt wird, wenn wir bei Terroranschlägen in dieser Weise differenzieren würden. Und dass ich das Gefühl habe, das hier hinschreiben zu müssen, ist eigentlich schon ein Armutszeugnis.

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