Bitte lesen Sie zu Schnullifatz, Obama, den schönsten Menschen des Internets und Apple.

In der vergangenen Woche sind mir ein paar akut lesenswerte Texte in die Quere geraten. Auch wenn ich sie immer sofort ordentlich vertwittert habe, möchte ich sie hier nochmal kurz auskommentieren.

Jeder in der von moderner Telekommunikationstechnik befallenen Welt hat sich schon über Autokorrektursysteme insbesondere von Handies wahlweise amüsiert oder aufgeregt. Aber ich habe bislang nur einen einzigen Text gelesen, der aus dem Thema neue kreative Methoden der Werbevermarktung schöpft und dabei noch reichlich amüsierliche Unterhaltung bietet. Lesen Sie bitte, wie Herr Bukowskigutentag anhand von Schnullifatz die enormen Methoden des Marketings erläutert, die im Autokorrekturwahnsinn schlummern.

Obama wurde wohl nie zu dem Traumpräsidenten, den sich viele Deutsche gewünscht haben. Das ginge auch gar nicht, da er ein amerikanischer Präsident ist, und als solcher kann er auf die Träume der Deutschen nur sehr begrenzt Rücksicht nehmen. Ein Traumpräsident ist er dennoch geworden. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Amerikaner selbst in einigen Jahrzehnten auf seine zwei Amtszeiten zurückblicken und sagen werden, dass er einer der zweifellos größten und besten Präsidenten war, die sie je hatten. Warum das so ist, sieht man unter anderem an dieser phantastischen Rede, die er in dieser Woche gehalten hat.

Schon als es um die Petition gegen Zensursula ging, hat Mario Sixtus nicht einfach getwittert, dass wir alle diese Petition unterschreiben sollen, sondern die unvermeidliche harte Wahrheit auf den Punkt gebracht: wer sich in der Liste einträgt, gehört zu den schönsten und intelligentesten Menschen des Internets. Diese Woche war es wieder soweit:

Und siehe da: innerhalb von vier Tagen sind zum aktuellen Stand bereits knapp 64.000 schönste und intelligenteste Menschen zusammen gekommen, die den Bundestag dazu veranlassen, sich mit den Diskriminierungsplänen der Telekom zu befassen. Das ist großartig und das müssen noch mehr werden und Du kannst auch dabei sein und Du willst es doch und mach’ endlich mit und unterzeichne auch die Petition! Und wenn Du wissen willst warum, dann lies einfach diesen Artikel bei ZEIT Online.

Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen, Stefan Schultz kennenzulernen, der immer wieder großartige ausführliche Reportagen für Spiegel Online schreibt und dazu ein extrem netter interessanter Mensch ist. Und Musiker ist er auch noch! In der jüngeren Vergangenheit war sein Interesse vor allem auf China und die Internetszene dort gerichtet, daher war ich glatt ein wenig überrascht, als am Dienstag sein äußerst lesenswerter Text zum Apple-Steuersparmodel erschien. Allein um das Konstrukt einer Firma kennenzulernen, die in Irland gegründet aber aus den USA gemanagt wird, sollte man ihn lesen.

Am Schluss mein Lieblingstweet der Woche:

Ein schönes Wochenende allerseits.

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